Ist es Schicksal?

< Zurück | Weiter >

Eigentlich hatten wir immer einen Hund. Unser letzter hieß Lonzo, er war ein Mittelschnauzer. Vierzehn Jahre begleitete er uns, egal wo es hin ging. Unsere Kinder, waren groß geworden und wohnten nicht mehr bei uns.
Dann wurde es still im Haus. 

Freiheit… tun und lassen können was wir wollen…schönes Gefühl…dachten wir.
Es dauerte nicht mal zwei Jahre, da fehlte uns etwas. Kam man nach Hause, war niemand da, der einen stürmisch bergüßte, keiner der sich freute. Es war still im Haus.
Wir entschlossen uns, ein Hund muß wieder her.
Doch was für einen? Das war die große Frage.
Ein Mittelschnauzer? Keiner kann unserem Lonzo das Wasser reichen.
Also eine andere Rasse, doch welche?
Entweder waren sie zu klein, oder zu groß. Es sollte schon ein mittelgroßer Hund sein, haaren sollte er auch nicht.
Wir hatten keine Ahnung!

Das Schicksal nahm seinen Lauf. Urlaub auf der dänischen Insel Romeo war angesagt, das war im Juli 2005.
Lange Spaziergänge am Strand, leider ohne Hund.
Doch was kommt uns da so freudig und selbstbewußt entgegen? Es ist ein Hund!
Und was für einer!
Mein Mann und ich schauten uns an, beide wissen wir auf Schlag:

Das ist unser Hund!!!

Nicht zu groß und nicht zu klein, das Fell, so erfahren wir später, wird getrimmt, der Hund haart nicht. Sein Frauchen klärt uns auf, es sei ein Irih Terrier, ein super Familienhund, den kann man nur lieb haben.
Zum Glück war der Urlaub fast zu Ende und es ging nach Hause. Dort angkommen wurde gleich die nächstgelegene Züchterin besucht. Dort emfpingen uns drei Irish. Am liebsten hätten wir einen mitgenommen. Ein Wurf stand bevor und wir bestellten einen kleinen Rüden. Die Aufregung war groß, wir bekommen einen kleinen Hund!

Körbchen, Decken, Napf, Leine, Spielsachen, viele Bücher, wie erziehe ich meinen Welpen und so weiter…
Ich glaube wir haben alles doppelt gekauft, es brachte herrlichen Spaß.
Der Tag der Geburt rückte immer näher. Die Hündin warf zwei Welpen, einen Rüden und eine Hündin. Leider waren die Hunde schon vergeben. Und nun?

Es wurde eine neue Züchterin gesucht. “Ja”, wurde uns gesagt, “in zwei Wochen wird ein Wurf bei mir erwartet.” Es wurde ein Rüde bestellt.
Man glaubt es nicht! 6 Hündinnen! Kein Rüde!
Das Schicksal kann manchmal hart sein.

Da saßen wir mit unseren ganzen Hundesachen und hatten keinen Hund.
“Meine Bekannte züchtet auch Irish, sie erwartet in zwei Wochen einen Wurf! Vielleicht haben sie bei ihr mehr Glück?!” So wurden wir weiter geschickt.
Nachgefragt und bestellt. Wieder Warten!

Das Schicksal nahm seinen Lauf…
Einen Sonntag darauf bekamen wir einen Anruf von der zweiten Züchterin, die mit den 6 Hündinnen: “Ich hätte einen Rüden für sie, 14 Wochen ist er alt.” Die Züchter seien gute Bekannte und leben zur Zeit in Belgien. Es sei der Letzte aus einem Wurf von 8 Welpen.
Stundenlang tefonierten wir mit den Besitzern, da sie den Hund nur in gute Hände abgeben wollten und telefonisch noch nie ein Hund verkauft haben. Wir wurden uns einig.
Eigentlich wollten wir doch nur einen Hund, einen Irish.

Am nächsten Tag kam der Besitzer aus Belgien und brachte uns unseren Eddy. Bei meinem Mann und mir war es bei dem kleinen Irish Liebe auf den ersten Blick. Gleich folgte er uns in den Garten und pinkelte genüßlich auf den Rasen. Die Freude war groß und der Besitzer überzeugt. Eddy durfte bei uns bleiben.
Welch eine große Freude nach dem ganzen Warten, inzwischen hatten wir Oktober 2005, endlich einen kleinen Irish.

Nun ist Eddy zwei Jahre, er hat noch eine kleine Irish Dame dazu bekommen. Die beiden sind ein Team. Wir genissen jeden Tag aufs neue mit den Beiden.

Ist das Schicksal?

< Zurück | Weiter >